Unser Projekt ist ein Herzensprojekt. Es geht uns darum, dass ein Tier auch eine Seele hat und fühlend ist. Als ich Lou in einem Stall in der Nähe bei uns getroffen habe. Konnte ich nicht glabuen, dass die Bauern ihre Kühe immer wieder befruchten um ihre Kühe zu schwängern und Babys zu machen damit sie ganz viel Milch produzieren können und die dann nur dazu dienen geschlachtet zu werden. Ich wollte nur Kartoffeln einkaufen gehen und fand dann diese kleine Baby Kuh alleine in einer Ecke getrennt von seiner Mutter und den andern Kälbli die auch grad neu geboren waren. Ich frage, was machen Sie mit diesem Kälbli und warum ist es nicht mit den andern? Der Bauer sagte, es ist nur auf die Welt gekommen um in die Mast zu kommen und dann zum Metzger. Das lies mich dann nicht mehr los und ich konnte das alles nicht verstehen. Es wuchs in diesen Tagen der Wunsch dem kleinen zu einem guten Leben zu verhelfen und dies war der Anfang des kleinen Projektes...
Aber wer eine Kuh - ein Kälbli versucht zu retten steht sehr schnell vor sehr vielen Herausforderungen i.B. weil es noch so klein ist und im Grunde noch im Schutze der Mutter stehen müsste. Und weil ein Kälbli nich einfach zu Hause oder im Garten gehalten werden kann....
Ich habe nicht einfach einen Ort gefunden wo ich Lou geben konnte. Also jeder Lebenshof dem ich angerufen habe, war schon voll und wenn doch eine Möglichkeit bestand, sagten Sie so ein kleines können wir nicht nehmen weil das muss zusammen mit andern kleinen sein und wir haben nur grosse Kühe bei uns.
So ging die anstrengende Suche mit kaum Zeit los. Einen Bauern zu finden der ein Herz hat... es gäbe dazu noch viel zu erzählen :-) Auch zu Gideons Geschichte. Die im Grunde genau so traurig war. Auch ein Kälbil das als nichtsnutz galt. Es war weniger Wert als Wert. Für den Bauern eigentlich nur Abfall. Wenn da die Schwestern und Ihre Kinder nicht gewesen wären, die den Wunsch hatten, dass dieses kleine Wesen leben soll und wir uns irgendwie übers Internet kennenlernen durften. Doch Gideon ist kein einfacher Fall, denn er ist mit einer Behinderung auf die Welt gekommen....
Wir - ich bin der Kopf des Projektes Petra Märchy, alles was ich tue mache ich aus dem freien Herzen und dem Wunsch eine bessere Welt mit mehr Mitgefühl und LIebe zu erschaffen. Wir leben von Spenden. Es reicht dies aber nicht so dass ich selber auch privat mithelfen muss.
Auch sind wir eben ein Team von lieben Helferinnen und Helfer die alle ehrenamtlich helfen.
Zur Zeit müsste ich unbedingt Hilfe haben. Weil über der Futterraufe das Planendach nicht ideal ist. Da nur ein geringes Budget. So wäre ich dankbar um einen Handwerker der uns hilft ein gutes Dach für die Kühe zu errichten. Damit die zwei Kühe im Trockenen fressen können.