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«Gläuf zum Bundeshaus» von Christian Ratti / Aufsichtspersonen gesucht!!

Gewöhnlich haben Insekten in der Schweizer Hauptstadt nicht viel zu melden. Das soll im Kunstprojekt «Gläuf zum Bundeshus» zum Themenjahr «Natur braucht Stadt – Mehr Biodiversität in Bern» etwas anders sein: Die Insekten demonstrieren für den Erhalt ihrer Art.

Für Samstag den 5.06.21 und Sonntag den 6.06.21 suchen wir Personen die gerne den filigranen Demozug beschützen würden. Die Hauptaufgabe besteht lediglich darin die Passant*innen auf die Demonstration hinzuweisen und die Insekten wenn nötig vor Umwelteinflüssen wie Wind und Regen zu beschützen.

Folgende Zeitfenster sind noch zu besetzten: 

5.6  Kirchenfeldbrücke 09:00 - 12:00 / 12:00 - 15:00 / 15:00 - 18:00 / 18:00 - 21:00

6.6 Rathausplatz 09:00 - 12:00 / 12:00 - 15:00 / 15:00 - 18:00 / 18:00 - 21:00                                                                                                     

Es sind auch kürzere oder längere Einsätze möglich!

Eine gewisse Lust zur Kommunikation mit den Passant*innen ist sicher von Vorteil für die Aufgabe.

In der Fantasie lässt es sich leicht ausmalen: Wildtiere machen sich auf, um sich vor dem Bundeshaus in Bern zu versammeln und für den Erhalt ihrer Lebensräume zu demonstrieren. „Liesse sich das tatsächlich inszenieren?“ fragte sich der Künstler Christian Ratti. Dank Schenkungen aus alten Museumsbeständen und nach viel Kleinarbeit kommen Anfang Juni ein Zaunkönig, zwei Libellen, Schmetterlinge, Hummeln, Käfer und … und … mit Fahnen, Transparenten und Schildern ausgestattet auf die Berner Strassen.

Sechsbeiner sind bei diesem «Gläuf» gut vertreten, schliesslich sind 50 Prozent aller wissenschaftlich beschriebenen Arten Insekten. Am Samstag, 5. Juni, ziehen alle vereint über die Kirchenfeldbrücke und demonstrieren für ihre Zukunft in Vielfalt. In den Folgetagen verlangsamt sich die Bewegung, rastet vor dem Rathaus und erstarrt schliesslich – als stummes Zeugnis der «Nature Morte» – im Durchgang des Zytglogge-Turms, unter dem Schutz des von Victor Surbek 1930 auf die Westfassade gemalten Chronos, der in Personifikation des Zeitlichen eine Sense schwingt.

Eine Sense in den Händen hatte letzten Sommer auch Christian Ratti. Spontan schloss er sich einer Initiative der Genossenschaft Via Felsenau an, die gemeinschaftlich in alter Technik ihre Wiesen mäht, um Wildtiere und Ohren zu schonen. Um Initiativen zum Erhalt der städtischen Artenvielfalt geht es in Bern den ganzen Sommer.

 

«Gläuf zum Bundeshaus» von Christian Ratti / Aufsichtspersonen gesucht!!

Bern
One-time volunteering job

Published on 02.06.2021

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